· 35 Jahre Dauchinger Landmetzg ·

Schon seit seiner Ausbildungszeit hatte Manfred Schmidt den Traum, einmal selbstständig zu sein. 1964 legte er seine Meisterprüfung ab, bevor er 1969 seine eigene Metzgerei in Donaueschingen zur Pracht, zusammen mit Ehefrau Inge, eröffnen konnte. Das Geschäft florierte, so dass die Schmidts schon 1973 ihr eigenes Geschäfthaus in Dauchingen erwerben konnten - die Dauchinger Landmetzg -.
Noch im gleichen Jahr machte sich der fleißige Metzgermeister daran, seine leckeren Fleisch- und Wurstwaren auch auf dem Schwenninger Wochenmarkt zu verkaufen. Aufgrund der stetig wachsenden und guten Resonanz der Kundschaft wurde und ist dieser bis heute fester Bestandteil der Dauchinger Landmetzg. Aus der nahegelegenen Kurstadt Bad Dürrheim bekam er dann 1980 die Anfrage, ob er denn auf dem dortigen Wochenmarkt nicht auch seine hervorragenden Produkte verkaufen möchte. Seither konnte Manfred Schmidt sich auch dort, mit seiner Mannschaft und den mittlerweile vielfach international ausgezeichneten Wurstwaren, präsentieren.
All diese erfolgreichen Aktivitäten führten dazu, dass die bisherigen Räumlichkeiten in Dauchingen zu klein wurden. 1982 erfolgte dann der An- und Umbau in der Schwenninger Straße 13. Das Ladengeschäft, sowie die Wurstküche und Kühlräume wurden vergrößert und auf den neuesten Stand gebracht. Auch damals wurde schon auf die Umwelt geachtet und so installierte Manfred Schmidt eine Wärmerückgewinnungsanlage, welche die erzeugte Wärme der Kühlmaschinen wiederverwendet. In den folgenden Jahren erneuerte und verbesserte der Metzgermeister seinen Betrieb ständig mit moderneren Produktionsanlagen, sowie größeren Verkaufswagen. Die Geschäftsentwicklung war sehr gut und die kleine Landmetzgerei wurde nicht nur von ihren Kunden gelobt und geschätzt, sondern auch von der internationalen Fachjury. Die Produkte bekamen unzählige Medaillen, besonders der "Schwarzwälder Schinken" wurde immer wieder sogar mit Pokalen ausgezeichnet (Holland, Dänemark, Österreich, Frankreich, USA). In Österreich erhielt Manfred Schmidt sogar noch zusätzlich den Ehrenpreis des österreichischen Innenministers.
1993 erwarb Manfred Schmidt die namhafte Metzgerei Haller in Schwenningen, welche sein Sohn Werner selbstständig übernahm. Es begann eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Betrieben in Schwenningen und Dauchingen -  zwischen Vater und Sohn. Vier Jahre später wurde eine eigene Rinderzucht in Mutter-Kuh-Haltung, mit hochwertigen Limousin-Rinder auf dem familieneigenen Hof auf Hinterhölzer (Deisslingen) gegründet. Die Tiere werden nach dem Qualivo-Qualitäts-Prinzip "Rindfleisch mit Genussgarantie" gefüttert und gemästet. Dieses Prinzip übertrifft sogar die Anforderungen der Herkunfts- und Qualitätszeichens des Landes Baden-Württemberg.
Nicht nur die Anforderungen an den Herkunftsnachweis steigen ständig, sondern auch die Ansprüche der Verbraucher und da Manfrad Schmidt beides in gleichem Maße erfüllen wollte, erwarb er 2002 ein einzigartiges Verkaufsfahrzeug im Kreis Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein Fahrzeug, mit dem es erlaubt ist (aufgrund seiner abgetrennten, gläsernen Zelle) auf den Wochenmärkten Hackfleisch-Produkte zu verkaufen.